Unsere pädagogische Haltung

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Sozialgenossenschaft Tagesmütter
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Inhalt

Unsere pädagogische Haltung

Das Kind steht im Mittelpunkt

Respekt und Wertschätzung im Umgang mit anderen Menschen und Kulturen, aber auch mit Natur und Umwelt sind die zentralen Werte, an denen wir unsere Beziehungsarbeit orientieren.

Die Kinder mit dem Plastikauto, einer sitz auf der Motorhaube.

Entwicklungsbegleitung

Die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und selbst bestimmten Menschen zu begleiten, ist das Ziel der Erziehungs- und Bildungsarbeit der Kinderbetreuerinnen und Tagesmütter. Unser pädagogisches Handeln wird durch das Beobachten und Wahrnehmen der Lebenswelt der Kinder und ihrer Familien bestimmt. Wir greifen deren Themen auf und binden aktuelle Ereignisse und Erfahrungen in den Alltag ein.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden bilden sich alle unsere Mitarbeiterinnen laufend fort und werden pädagogisch beraten.

Respekt vor jedem Kind und jeder Familie

Die Tagesmutter und die Kindertagesstätte sind Lebensorte in denen Kinder mit Gleichheit und Unterschieden der Menschen in einer pluralen Gesellschaft in Kontakt kommen. Uns ist es ein Anliegen, jedes Kind in seiner Besonderheit zu stärken und seine Familienkultur wertzuschätzen. Als Leitlinie dient der Gedanke der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung.

Das Bild vom Kind

Im Bild vom Kind spiegelt sich unsere pädagogische Grundhaltung wieder.

Ich bin einmalig.

Jedes Kind ist unverwechselbar, anders als andere Kinder und wird so angenommen und akzeptiert.

Ich stehe in Beziehung.

In der Dynamik der Gruppe und im Austausch mit der Kinderbetreuerin entdecken die Kinder ihre Grenzen und Freiräume, erproben Kompetenzen und Fähigkeiten, erfahren durch die altersgemischte Struktur gegenseitige Lernanreize und festigen persönliche Beziehungen in ihrem sozialen Umfeld.

Ich bin selbstständig.

Für alltägliche Lernfelder, wie beispielsweise das Anziehen, wird ausreichend Zeit eingeplant, damit die Kinder ihre Selbstständigkeit entwickeln können. Gleichzeitig wird ihnen eine angemessene Begleitung angeboten.

Ich bin kompetent.

Jedes Kind meistert auf seine individuelle Art und Weise und in seinem Rhythmus die ersten frühkindlichen Entwicklungsschritte. Es will seine Kenntnisse und Geschicklichkeit erweitern und sucht nach Herausforderungen für seinen ganz persönlichen Entwicklungsprozess. Für seine Entdeckungen und Erkundungen braucht es Freiräume und eine angemessene Begleitung.


Ich teile mich mit.

Durch nonverbale und verbale Äußerungen teilt das Kind seine Gedanken, Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle mit. Wir versuchen die Signale richtig zu deuten und entsprechend zu reagieren.
Gemeinsam mit den Eltern werden die individuellen Bedürfnisse des Kindes bezüglich Sprache erforscht und Möglichkeiten eines passenden Spracheinsatzes angedacht.

Ich bewege mich.

Kinder experimentieren mit ihren motorischen Fähigkeiten. Durch die Gestaltung vielfältiger Bewegungsmöglichkeiten in den Räumlichkeiten und im Freien versuchen wir diesem Bedürfnis gerecht zu werden.

Ich bewirke etwas.

Wir unterstützen das Kind durch adäquate Rückmeldungen die Zusammenhänge zwischen seinem Handeln und den Reaktionen der Umwelt zu erkennen. Das Kind begreift somit, dass es selbst etwas bewirken kann.

Ich entdecke die Welt.

Jedes Kind hat das Bedürfnis zu probieren, zu erforschen und zu entdecken. In unseren Angeboten und in alltäglichen Situationen gehen wir auf das Interesse, die Fähigkeiten und die Neugierde der Kinder ein.

Ich brauche Orientierung.

Es wird ein Erziehungsstil gepflegt, der den Kindern viel Freiraum in ihrer Entwicklung lässt. Dennoch ist es für ihre Orientierung wichtig einen strukturierten Tagesablauf zu erleben, in dem auch Grenzen gesetzt werden.

Ich fühle.

Jedes Kind ist voller Gefühle: Sie dürfen gelebt werden und bekommen einen Namen.





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