Geschichte

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Sozialgenossenschaft Tagesmütter
Kornplatz 4
39100 Bozen
Tel. 0471 98 28 21
info@tagesmutter-bz.it
www.tagesmutter-bz.it

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Geschichte

Vereinbarkeit Familie und Beruf

Ausgehend aus der Grundidee "Vereinbarkeit Familie und Beruf" ist in Südtirol der Beruf Tagesmutter/vater entstanden. Die Idee Tagesmutter/vater stammt aus den nördlichen Gebieten Europas.

Ein Kind von Hinten - die Jeanshosen streifen den Boden.

Die Sozialgenossenschaft Tagesmütter versteht sich als ein in Südtirol führendes Unternehmen im Bereich qualifizierter Kleinkindbetreuung. In Form einer Non Profit- Organisation stellt die Sozialgenossenschaft Tagesmütter die Bedürfnisse und Interessen der bis zu 3 Jahre alten Kinder und deren Familien in den Mittelpunkt und bietet dementsprechende Dienstleistungen an.

Haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen werden von einem professionellen Führungsteam geleitet, das mehrheitlich aus Akademikern aus dem wirtschaftlichen und pädagogischen Bereich besteht. In dem von der Mitgliederversammlung gewählten Verwaltungsrat übernimmt Frau Eleonora Hackl Eder, langjährige Tagesmutter und Kitas- Leiterin, seit 1999 den Vorsitz.

Im Wandel der Zeit

Die Sozialgenossenschaft Tagesmütter kann auf eine 20 jährige Erfahrung im Bereich der Kleinkindbetreuung in Südtirol zurückblicken. Veränderte Familienformen, Geschlechterrollen und Situationen am Arbeitsmarkt erweckten bereits vor mehreren Jahrzehnten den Bedarf an qualifizierter, außerfamiliärer Kleinkindbetreuung in der Gesellschaft und eine Gruppe von engagierten und mutigen Frauen suchte darauf eine mögliche Antwort.

Ziel dieser Suche war und ist es, Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie-, Privat- und Berufsleben zu finden und anzubieten. Vorbilder waren im Jahre 1989 die nordischen Länder, in denen bereits seit längerem der Tagesmutterdienst angeboten wurde. Daran orientierte sich die Gruppe von motivierten Eltern und Frauen und unter der Leitung von Frau Perl-Hafner entstand daraus erstmalig in Südtirol das „Projekt Tagesmütter“.

Der damalige Landesrat Dr. Saurer unterstützte diese Initiative und somit auch deren Finanzierung. Frau Dr. Reger- Trojer übernahm die konzeptionelle und inhaltliche Ausrichtung, Organisation und Leitung der ersten Ausbildung zur Tagesmutter in Südtirol.

1990 absolvierten erstmalig 24 Frauen die Ausbildung zur Tagesmutter und erklärten sich bereit, bei sich zu Hause Kleinkinder zu betreuen. Mit großem Engagement setzte sich, anfänglich der Verein und dann die Sozialgenossenschaft Tagesmütter, für die Anerkennung, die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Absicherung des Berufsbildes Tagesmutter ein und organisiert seit dem jährlich eine Ausbildung zur Tagesmutter.

Seit nun mehr als sechs Jahren bietet die Sozialgenossenschaft Tagesmütter in der Form von Kindertagesstätten eine weitere alternative Betreuungsform für Kleinkinder an. Auf diese wird in den folgenden Kapiteln hauptsächlich Bezug genommen.


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